MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein

15 Nominierungen für den Filmnorden

31.03.2026 | Deutscher Filmpreis 2026

Ein Mann und eine Frau in einem Zugabteil
Gelbe Briefe; Copyright: if… Productions / Ella Knorz

Die Filme „Amrum“ und „Gelbe Briefe“ gehören zu den Favoriten bei den diesjährigen Nominierungen für den Deutschen Filmpreis: İlker Çatak ist mit seinem Goldener Bär-Gewinnerfilm „Gelbe Briefe“ ganze neun Mal nominiert – für Fatih Akins „Amrum“ gibt es sechs Nominierungen. Beide Filme gehen ins Rennen um die LOLA für den besten Spielfilm.

Helge Albers, Geschäftsführer MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein: „Der Filmnorden auf LOLA-Kurs! Mit ‚Gelbe Briefe‘ von İlker Çatak und ‚Amrum‘ von Fatih Akin sind zwei der herausragenden Produktionen der vergangenen zwölf Monate für den deutschen Filmpreis nominiert. Zwei durch und durch norddeutsche Werke. Mit beiden Filmemachern verbindet die MOIN Filmförderung ein langer Weg – und beide Filme wurden in Schleswig-Holstein und Hamburg gedreht. Wir drücken ganz fest die Daumen für die Verleihung im Mai."

Nominierungen „Gelbe Briefe“

  • Bester Spielfilm (Ingo Fliess)

  • Beste Regie (İlker Çatak)

  • Bestes Drehbuch (İlker Çatak, Ayda Meryem Çatak, Enis Köstepen)

  • Beste weibliche Hauptrolle (Özgü Namal)

  • Beste männliche Hauptrolle (Tansu Biçer)

  • Beste Kamera / Bildgestaltung (Judith Kaufmann)

  • Bester Schnitt (Gesa Jäger)

  • Bestes Szenenbild (Zazie Knepper)

  • Beste Filmmusik (Marvin Miller)

 

Nominierungen „Amrum“

  • Bester Spielfilm (Fatih Akin, Herman Weigel)

  • Beste Kamera / Bildgestaltung (Karl Walter Lindenlaub)

  • Bestes Kostümbild (Birgit Missal)

  • Bestes Maskenbild (Maike Heinlein)

  • Beste Filmmusik (Stefan Götsch alias Hainbach)

  • Beste Tongestaltung (Joern Martens, Tobias Fleig, Corinna Fleig, Richard Borowski)

 

Über den Film „Gelbe Briefe“

Mit „Gelbe Briefe“ (if… Productions Film, München) erzählt der Oscar-nominierte Regisseur İlker Çatak ein Drama aus der Türkei, das in Deutschland realisiert wurde und bei der Berlinale 2026 bereits den Goldenen Bären gewonnen hat. Gedreht wurde über drei Wochen hinweg in Hamburg. Der Film schildert die Geschichte des Künstlerehepaars Derya und Aziz aus Ankara, die über Nacht ins Visier des Staates geraten und ihre Arbeit und Wohnung verlieren. Zusammen mit ihrer Tochter gehen sie nach Istanbul, wo sie sich zwischen ihren Wertevorstellungen und der gemeinsamen Zukunft als Familie entscheiden müssen. Der Film wurde von der MOIN Filmförderung in der Produktion mit 450.000 Euro unterstützt.

Über den Film „Amrum“

„Amrum“ (bombero int, Hamburg) erzählt die Geschichte des 12-jährigen Nanning, der nach dem Kriegsende 1945 versucht, seine Familie zu ernähren. Die Handlung basiert auf den Kindheitserinnerungen des letzten Jahres verstorbenen Hamburger Filmemachers Hark Bohm, der gemeinsam mit Fatih Akin auch das Drehbuch entwickelte. Die MOIN Filmförderung unterstützte den Film, der an rund 25 Drehtagen in Schleswig-Holstein und Hamburg gedreht wurde, mit 800.000 Euro. Zum Cast gehören neben Hauptdarsteller Jasper Belling auch Laura Tonke, Lisa Hagmeister, Detlev Buck, Matthias Schweighöfer, Lars Jessen und Diane Kruger. „Amrum“ war im Jahr 2025 der besucherstärkste Arthousefilm in Deutschland mit mehr als 800.000 Besucher*innen.

Der Deutsche Filmpreis wird am 29. Mai in Berlin verliehen.

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