.jpg?fit=max&w=800&h=1744&q=90&fm=webp)
Zwei Preise in Cannes für MOIN-geförderte Filme
23.05.2026 | „Minotaurus“ und „Elefanten im Nebel“ gewinnen
Bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes wurden am Wochenende gleich zwei MOIN-geförderte Produktionen ausgezeichnet: „Minotaurus" von Regisseur Andrei Zvyagintsev erhielt den Großen Preis der Jury im offiziellen Wettbewerb. „Elefanten im Nebel" des nepalesischen Regisseurs Abinash Bikram Shah gewann den Jurypreis in der Sektion „Un Certain Regard".
Helge Albers, Geschäftsführer MOIN Filmförderung: „Gleich zwei MOIN-geförderte Produktionen erhalten Preise in Cannes – das ist keine Selbstverständlichkeit, das ist ein starkes Signal. ‚Minotaurus' überzeugt mit einer wuchtigen, präzisen Inszenierung, ‚Elefanten im Nebel' mit einer zarten und zugleich politisch aufgeladenen Erzählung. Meine herzlichen Glückwünsche gehen an alle Beteiligten, an Razor Film und an die Lübecker Zischlermann Filmproduktion!"
Mit drei geförderten Filmen war der Film-Norden bei der 79. Ausgabe des Festival de Cannes erneut stark vertreten – und kehrt nun mit zwei Auszeichnungen zurück. In der Sektion „Quinzaine des Cinéastes“ feierte zudem der animierte Kurzfilm „Daughters of the Late Colonel“ der Hamburger Produktionsfirma Fabian&Fred seine Weltpremiere.
Mehr zu den Filmen
In der internationalen Koproduktion „Minotaurus" von Regisseur Andrei Zvyagintsev geht es um Gleb, den Chef eines erfolgreichen Unternehmens in einer russischen Provinzstadt, der angesichts wachsender beruflicher Probleme und einer persönlichen Krise zunehmend unter Druck gerät. Als er entdeckt, dass seine Frau eine Affäre hat, gerät sein Leben aus dem Gleichgewicht – und droht in einem zunehmend instabilen Umfeld zu eskalieren. Das Drehbuch stammt von Seymen Lyashenko. Koproduziert wurde der Film von Razor Film Produktion. Die MOIN Filmförderung hat die Produktion mit 100.000 Euro unterstützt, ein Teil der Postproduktion fand in Hamburg statt.
„Elefanten im Nebel" ist das Langfilmdebüt des nepalesischen Regisseurs Abinash Bikram Shah, dessen Kurzfilme und Arbeiten als Autor bereits international Beachtung fanden. Der Film erzählt von Pirati, der Matriarchin einer Gemeinschaft von Kinnar-Frauen in einem nepalesischen Dorf, die sich zwischen persönlichem Glück und Verantwortung entscheiden muss. Die deutsch-majoritäre Koproduktion entstand unter Federführung der Lübecker Zischlermann Filmproduktion und der Kölner Produktionsfirma Die Gesellschaft DGS. Die MOIN Filmförderung hat das Projekt mit 65.000 Euro gefördert.
weitere Beiträge
.jpg?fit=max&w=800&h=1744&q=90&fm=webp)







